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Zweiblog-Artikel

10 Tipps für den richtigen Produktfeed

E-Commerce
Jun 25,2020

10 Tipps für den richtigen Produktfeed

Optimale Sichtbarkeit und beste Platzierung ihrer Produkte auf Marktplätzen oder Vergleichsplattformen werden für Online-Shops immer wichtiger. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein konsequent gepflegter und hochwertiger Produktfeed.

Google Shopping ist eine sichere Möglichkeit für Shopbetreiber, mehr zu verkaufen. Aber wie erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeigen mit Produktinformationen in der Google-Suche erscheinen und nicht die Ihre Mitbewerber? Die Antwort liegt in Ihrem Produktfeed. Wenn dieser richtig optimiert ist, erhalten Sie deutlich mehr und qualitativen Traffic. Auch hier gilt: Ohne Fleiss, kein Preis. Folgen Sie diesen zehn Tipps um das zu erreichen!

Tipp 1: Beschriften Sie Ihre Produkttitel mit nützlichen Informationen

Wenn es um Online-Shopping geht, sind die Produkttitel einer der entscheidendsten Faktoren dafür, dass Ihre Anzeigen angeklickt werden. Punkt. Ein guter Produkttitel hilft Google nicht nur dabei, Ihre Anzeigen dem richtigen Publikum zu zeigen, sondern kann auch Ihre Impressions, Klicks und CTR steigern.

Ihr Produkttitel ist eines von nur vier Elementen, die unterhalb Ihres Produktbildes erscheinen und dasjenige, das Sie mit dem geringsten Aufwand und der geringsten Investition ändern können.

  • Versehen Sie Ihre Produkttitel mit einem Keyword. In Anlehnung an eine der primären On-Page-SEO-Taktiken, das so genannte Keyword-Front-Loading, hilft das sowohl Google als auch Ihren potenziellen Käufern, schneller zu verstehen, was Ihr Produkt ist und ob es das ist, wonach sie suchen. Wie funktioniert das? Öffnen Sie Ihr AdWords-Konto und navigieren Sie zur Registerkarte Keyword-Planer. Führen Sie nun eine Suche nach Ihrem Produkttyp durch, sagen wir, es handelt sich um eine "Kaffeemaschine". Suchen Sie nach der beliebtesten und relevantesten Version Ihres Produkttyps (z.B. 'Tropfkaffeemaschine'). Platzieren Sie dieses Stichwort vor Ihrem Produkttitel.
  • Nehmen Sie nur relevante Produktattribute in den Titel auf. Es hilft potenziellen Käufern, die Produktspezifika zu verstehen, bevor sie auf Ihre Anzeigen klicken, und stellt nicht nur sicher, dass Sie mehr relevante Klicks erhalten, sondern auch, dass Sie Ihr Budget nicht für Käufer verschwenden, die nach verschiedenen Produktvarianten suchen. Welche relevanten Produktattribute sollten Sie einbeziehen? Das hängt von Ihrem Produkt, Ihrer Branche und Ihrem Ansatz ab, aber im Allgemeinen sind folgende Formeln hilfreich:

Stichwort + Marke + Grösse + Farbe + andere relevante Informationen

Marke + Keyword+ Grösse + Farbe + andere relevante Informationen

Beispiel: French-Press Thermo-Kaffeebereiter von Secura – 1 Liter – Edelstahl

Vorsicht: Eine zielgruppen- oder anlassbezogene Ansprache in Werbetexten ist eine tolle Idee. Achten Sie jedoch darauf, Ihren Werbetext nicht zu spezifisch zu gestalten, da dies potenzielle Kunden vertreiben kann. Bonus-Tipp: Denken Sie daran, dass Sie Produkttitel mit einer Länge von 150 Zeichen hochladen dürfen, Google jedoch alles mit mehr als 70 Zeichen (die bei Mouse-over erscheinen) abschneidet. Wenn Sie also vermeiden möchten, dass Ihre wichtigen Informationen abgeschnitten werden, kürzen Sie Ihre Titel und/oder stellen Sie die wichtigsten Informationen näher an den Anfang.

Tipp 2: Schreiben Sie gute Produktbeschreibungen

Es gibt keine schlüssigen Daten darüber, ob Produktbeschreibungen einen Unterschied in den Klickraten oder Verkäufen machen. Sollte man deshalb drauf verzichten, Produktbeschreibungen zu optimieren? Wohl eher nicht. Einige argumentieren, dass es keinen Sinn macht, etwas zu optimieren, das die meisten Käufer nicht einmal sehen. Schliesslich erscheint eine Produktbeschreibung nur dann, wenn Sie zur Registerkarte Einkaufen navigieren und auf Produkte klicken, und das tun nur eine Handvoll Kunden. Aber vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google den Shopping-Tab neu erfindet und mehr Produktinformationen einbezieht, um das Nutzererlebnis weiter zu verbessern.

Bei der Optimierung Ihrer Produktbeschreibungen ist es von Vorteil, sich mehr an die Nützlichkeit als an die Stichworte zu halten. Anstatt also jedes erdenkliche Attribut aufzulisten, sollte Ihre Beschreibung als eine Erweiterung Ihres Produkttitels dienen, in den nur die relevanten Schlüsselwörter eingestreut sind. Grösse, Form, Muster, Beschaffenheit, Gestaltung, Material, vorgesehene Altersgruppe, besondere Merkmale, technische Daten. Bonus-Tipp: Obwohl Google 5000 Zeichen zulässt, wird Ihre Produktbeschreibung oft auf nur 175 Zeichen gekürzt, ohne die Möglichkeit, sie um weitere Zeichen zu erweitern. Also gilt auch hier: Alle wichtigen Informationen an den Anfang Ihrer Beschreibung.

Tipp 3: Wählen Sie die richtigen Google-Produktkategorien

Sie wissen, dass Google-Produktkategorien nur für Kleidung, Schuhe, Sonnenbrillen, Handtaschen, Uhren und eine Reihe von medienbezogenen Produkten erforderlich sind, aber was ist mit all den anderen Produkten? Sollten Sie einfach Zeit sparen und sie leer lassen? Die Antwort ist natürlich nein, es ist genauso wichtig, allen Ihren Produkten Produktkategorien zuzuweisen, da dies direkten Einfluss darauf hat, wie gut Google Ihre Produkte den richtigen Anfragen zuordnen kann.

So optimieren Sie die Produktkategorien: Gehen Sie diese von Google zur Verfügung gestellte Produkttaxonomie-Datei durch und finden Sie die richtigen Kategorien. Denken Sie daran, dass Google Kategorien empfiehlt, die mindestens 2-3 Ebenen tief sind (d. h. Haus & Garten > Küche & Essen > Zubehör für Küchengeräte > Zubehör für Kaffeemaschine & Espressomaschine). Seien Sie so präzise wie möglich, damit Ihre High-End Kaffeemaschine am Ende nicht bei allgemeinen Küchengeräte-Zubehörteilen auftaucht und Sie raten müssen, warum sie plötzlich Tausende von Impressions und 0 Klicks erzeugt hat.

Tipp 4: Gestalten Sie Ihre Produkttypen so granular wie möglich

Produkttypen können als Ihre eigenen Produktkategorien betrachtet werden, die zur Segmentierung Ihrer Kampagnen, zur Beeinflussung Ihrer Angebotsabgabe oder zum Hinzufügen einer zusätzlichen Datenebene zu Ihrer Berichterstattung verwendet werden können.

Bei der Verwendung von E-Commerce-Plattformen (wie z.B. Magento) können Ihre Produkttypen entsprechend Ihren Geschäftskategorien abgebildet werden. Obwohl es sich hierbei um ein optionales Attribut handelt, empfiehlt es sich immer, product_type zu Ihrem Einkaufs-Feed hinzuzufügen, da Sie mehrere Verwendungsmöglichkeiten dafür finden können, und Google Ihre Produkte besser verstehen und mit relevanten Produktsuchen abgleichen kann.

Ein weiterer Anwendungsfall für Produkttypen (oder benutzerdefinierte Labels) ist die Kampagnensegmentierung auf der Grundlage von leistungsstarken und leistungsschwachen Produkten.

Folgen Sie einfach dem String-Format von Google und stellen Sie sicher, dass Ihre Produkttypen so granular wie möglich sind. Denken Sie daran, dass Sie Ihre Produkttypdaten nur bis zu 5 Ebenen filtern können, also übertreiben Sie es nicht.

Beispiel für einen Produkttyp: Haushaltsgeräte > Kaffeemühlen > Handmühlen

Bonus-Tipp: Wenn Sie nicht mit Ihren benutzerdefinierten Produkttypen aufwarten möchten, können Sie die gleichen Werte wie für das Attribut google_product_category verwenden. Die meisten Shopping-Feed-Management-Tools verfügen über eine einfache Mapping-Funktionalität, die es Ihnen ermöglicht, dies in wenigen Minuten zu erledigen.

Tipp 5: Nutzen Sie die Händlerwerbung

Sie verwenden Gutscheincodes in Ihrem Geschäft? Warum also nicht dasselbe bei Google tun, wo jeder sie ausprobieren und sich für Ihre Werbeaktion einkaufen kann. Händlerwerbung (oder "Sonderangebote") ist eine der am wenigsten genutzten Funktionen, und sie ist eine der wirkungsvollsten. Dabei handelt es sich um von Google gehostete Gutscheincodes, die Sie entweder auf Feed- oder Merchant Center-Ebene anwenden können.

Bevor Sie mit Google Merchant Promotions beginnen, müssen Sie sich durch das Einreichen dieses Formulars auf die Whitelist setzen lassen. Sie benötigen nur zwei Minuten zum Ausfüllen und Google bis zu einer Woche, um es zu prüfen, also reichen Sie es zusammen mit Ihrem Produkt-Feed ein.

Denken Sie daran, dass Ihre Werbeaktionen für alle Arten von Kunden einlösbar sein müssen. Daher können Sie weder Ihre Newsletter-Abonnement-Aktionen noch Werbeaktionen für bestimmte Kundengruppen (erstmalig, bestimmte Zahlungsmethode usw.) verwenden.

Google stellt hier eine übersichtliche Liste zulässiger und unzulässiger Promotion-Arten zur Verfügung. Derzeit gibt es vier Kategorien von Werbeaktionen, die Sie anwenden können:

  • Betrag aus
  • Prozent aus
  • Gratis-Geschenk
  • Kostenloser Versand

Bonus-Tipp: Sie können Händler-Promotions-Feeds mit Ihren Remarketing-Listen koppeln, um Ihre früheren Besucher zu konvertieren, indem Sie ihnen einen Extra-Rabatt, kostenlosen Versand oder ein kostenloses Zubehör geben.

Tipp 6: Einrichten von Produktbewertungen

Der eMarketer Ecommerce Insights Report gab bekannt, dass von fast 2 Millionen Befragten 24,4 % sagten, dass sie sich immer auf Bewertungen beziehen, während 40,8 % sagten, dass sie dies häufig tun.

Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie mindestens 50 Rezensionen für alle Ihre Produkte haben. Als Nächstes reichen Sie dieses Interessenformular für Produktbesprechungen ein und geben die Anzahl der Rezensionen pro Punktzahl von 5-Sterne-Rezensionen bis hin zu 1-Sterne-Rezensionen an. Nach der Genehmigung (dauert bis zu sieben Werktage) können Sie auf die Registerkarte Produktbewertungen im Google Merchant Center zugreifen. Jetzt müssen Sie nur noch einen XML-Feed für Produktbewertungen einreichen, die gewünschte Häufigkeit festlegen und fertig. Die Überprüfung des Feeds sollte zwischen zwei und vier Wochen dauern.

Es ist zwar teuer, aber empfehlenswert, Ihre Bewertungen über einen Bewertungsaggregator von Drittanbietern wie TrustPilot, Yotpo, Judge.me oder Reviews.com zu sammeln und einzureichen, da die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Bewertungen genehmigt werden, viel grösser ist und weniger Arbeitsaufwand bedeutet, da Sie die automatische Einrichtung des XML-Feeds und tägliche Feed-Updates einrichten können. Übrigens werden Ihre Rezensionen durch Kreuzvergleiche mit anderen Quellen auf ihre Authentizität überprüft, stellen Sie also sicher, dass sie echt sind.

Tipp 7: Optimieren Sie Ihre Produktbilder

Ihre Priorität für die Optimierung des Google Shopping-Feeds sollte wie folgt lauten:

  1. Bilder
  2. Titel
  3. Eigenschaften

und so weiter.

Warum nehmen Bilder den ersten Platz ein? Weil sie die Essenz der Shopping-Anzeigen sind. Der ganze Sinn der Präsentation Ihrer Produkte bei Google Shopping besteht darin, Ihr Produkt den potenziellen Kunden dort zu zeigen, wo sie es schneller sehen können, und wenn Sie Ihre Produkte nicht auf die bestmögliche Weise präsentieren, machen Sie nicht das Beste aus Ihrer Werbung.

Eine von MIT-Neurowissenschaftlern durchgeführte Studie ergab, dass unser Gehirn bis zu 12 Bilder in nur 13 Millisekunden verarbeiten kann. Fügen Sie ein paar Sekunden für die Titel- und Preisanalyse hinzu, und so schnell brauchen Ihre potenziellen Kunden, um zu entscheiden, auf welche Produkte sie klicken sollen.

Wenn Sie sich um Ihre Produktbilder kümmern, stellen Sie sicher, dass Sie diese einfache Checkliste befolgen:

  1. Verwenden Sie einen weissen Hintergrund
  2. Verwenden Sie ein qualitativ hochwertiges Bild
  3. Präsentieren Sie den Artikel, den Sie verkaufen, genau
  4. Das gesamte Produkt anzeigen und heranzoomen
  5. Verwenden Sie keine Wasserzeichen oder Werbetexte.

Tipp 8: Setzen Sie wettbewerbsfähige Preise für Ihre Produkte an

Der Preiswettbewerb ist so alt wie die Konkurrenz selbst, aber wussten Sie, dass die Preisgestaltung auch Ihre Google Shopping-Rankings beeinflussen kann? Laut diesem von Crealytics durchgeführten Experiment kann eine Preiserhöhung von nur 5 % zu einem Rückgang der Klicks bei Google Shopping um bis zu 60 % führen. Wenn Sie mehr Klicks und Verkäufe über Google Shopping erzielen möchten, müssen Sie die Preise Ihrer Konkurrenten kennen und die Preise pro Produkt ständig neu bewerten, um Ihre CTR zu verbessern.

Bonus-Tipp: Sie sollten kostenlosen Versand ausprobieren, wenn es die Margen erlauben. Laut einem Bericht von Marketing Land 9 von 10 Verbrauchern den kostenlosen Versand als Anreiz Nummer 1 für den Online-Einkauf.

Tipp 9: Benutzerdefinierte Labels für erweiterte Segmentierung anwenden

Kundenspezifische Labels sind die geheime Zutat gut optimierter Einkaufskampagnen. Kurz gesagt, es gibt fünf benutzerdefinierte Labels (0-4), mit denen Sie Ihren Produkten benutzerdefinierte Tags zuweisen und sie je nach Saison, Marge, Verkauf, Preis, Versand oder was immer Sie wünschen weiter segmentieren können. Die Möglichkeiten hier sind endlos.

Tipp 10: Feedmanagement-Massnahmen messen

Messen, analysieren, korrigieren. Genau wie beim SEO sind diese Bemühungen eng mit dem Erfolg von Produktfeeds verknüpft. Durch das Überprüfen folgender Faktoren evaluieren Sie den Erfolg der getätigten Massnahmen:

  • Produkte werden an Google Shopping und andere Plattformen freigegeben, welche vorher aus Qualitätsgründen, durch fehlende Informationen oder durch Nichteinhaltung von Richtlinien abgelehnt.
  • Die Sichtbarkeit der Marketingkampagnen nimmt zu.
  • Die Click-Through- oder Conversion-Rates werden gesteigert.

Grosse Feedmanagement-Plattformen haben eine A/B-Testfunktion eingebaut, um den Effekt durch Anpassungen auf die Performance zu testen.

Pro-Tipp: Verwendung von Feedmanagement-Software

Wenn Sie mehr als 100 Produkte in Ihrem Feed haben, sollten Sie auf jeden Fall den Einsatz einer Feedmanagement-Software in Betracht ziehen. Produktkategorien aktualisieren, Produkttitel neu schreiben, Produkttypen ändern, Bilder ersetzen usw. wird sonst sehr aufwendig. Die Preise dafür beginnen schon bei weniger als zehn Franken pro Monat, da macht sich das schnell bezahlt.

  • Steigerung der Effizienz
  • Automatisieren Sie manuelle Aufgaben
  • Automatische Produktaktualisierungen
  • Attribute massenweise hinzufügen/aktualisieren
  • Validierung Ihrer Daten vor der Veröffentlichung
  • Einfache Navigation durch Ihren Feed
  • Erweitern Sie Ihren Feed auf verschiedene Kanäle
  • Exportieren Sie Ihre gesamten Feeds
  • eigene ERP-Daten wie z.B. Margen oder der Lagerbestand anbinden
  • Datenanknüpfung von Drittanbietern, bis hin zu Wetterdaten (saisonale Produkte)
  • A/B Test verschiedener Attribute.

Fazit: Feedmanagement ist ein Muss für Shopbetreiber

Die Anzahl an verfügbaren Plattformen und Marktplätzen nimmt zu, Formate für Online-Kampagnen werden vielfältiger und komplexer. Für Shopbetreiber ist es von elementarer Bedeutung, ihre Produkte gemäss Best Practice zu führen, und Produktfeeds effizient zu optimieren. Der Einsatz einer Software-Lösung drängt sich auf. Doch auch mit einer Feedmanagement-Software erledigt sich die Arbeit nicht von allein. Die Pflege ist zeitintensiv und erfordert eine Menge Know-how, wenn Sie optimale Ergebnisse erzielen wollen. Es empfiehlt sich deshalb eine Analyse der Gesamtsituation. Reden Sie deshalb mit E-Commerce-Profis. Reden Sie mit uns!